Mrz 18th, 2010 by Joannis
Zur Zeit bekomme ich gehäuft mehr oder weniger bitterböse Mails bezüglich der Artikel meines Blogs… gut, im weltweiten Datennetz kann und will ich dagegen nichts machen. Nur soviel dazu: Wie oder was ich verzapfe muß man schon mir überlassen! Darum habe ich meine FAQ um Folgendes erweitert… aber das juckt diejenigen eh nicht.
FRAGE : Boah! Ist das Blog schlecht… das geht gar nicht!
ANTWORT : Herzlich Willkommen im Internet! Klicken Sie sich doch einfach Ihr eigenes Blog bei irgendeinem Bloganbieter. Da können Sie das dann alles richtig machen.
FRAGE : Es gefällt mir nicht was Sie so alles schreiben…
ANTWORT : Tja, so ist das Leben. Da müssen sie durch.
FRAGE : Haben Sie einen Twitter / Facebook / Whatever-Account?
ANTORT : NEIN.
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Mrz 18th, 2010 by Joannis
Markus Stolz ist ein Botschafter des griechischen Weins. Ein Weinbauland, dass auf dem deutschen Markt leider immer noch eine eher untergeordnete Rolle spielt. Dies gilt es zu ändern. Und diese Aufklärungsarbeit hat sich Markus Stolz zur Aufgabe gemacht. Auf seinem BLOG “ELLOINOS” stellt er Weinregionen und Weingüter vor und versucht das Thema griechischer Wein den Lesern ein wenig näher zu bringen. Sehr gut gemachtes Blog! Oder heißt es “der” Blog? Egal.
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Mrz 16th, 2010 by Joannis
Ja da werde ich jetzt wohl in die Zwickmühle kommen… beim diesjährigen Eurovision Song Contest 2010 in Oslo haben die Deutschen, als auch die Griechen richtig starke Teilnehmer am Start. LENA wird mittlerweile jeder kennen, aber auch Griechenland hat sich unerwartet früh für seinen Protagonisten entschieden: den in seiner Heimat mächtig angesehenen, 1971 in Athen geborenen GIORGOS ALKAIOS. Im Gegensatz zur gecasteten Lena, ist Giorgos ein gestandener Musiker mit einer langjährigen erfolgreichen Karriere. Sein Beitrag “OPA” gefällt mir sehr gut. Genau die richtige Mischung aus griechischer Folklore und modernen angesagten Elementen. Prima Beitrag! Und auch Lenas “SATELLITE” ist richtig frisch und frech. Beide werden meiner Meinung nach unter den ersten Zehn landen. Wetten?
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Mrz 10th, 2010 by Joannis



Heute Morgen erreichte mich diese Mail: “Heute möchte ich Ihnen ein großes Lob aussprechen…(..) mit Ihren teils gewagten und ungewöhnlichen Kombinationen sind Sie eine stilprägende Kraft der neuen griechischen Küche, die nicht nur einen Umweg, sondern sogar eine Reise in das Remstal in jeder Hinsicht unabdingbar macht…. nur Eines würde ich gerne wissen: Wie bereiten Sie diese wunderbar cremige Avocadocreme zu? Mit den besten Grüßen aus Düsseldorf, L.M.” Nun, wie die meisten Dinge in der Küche, steckt da keinerlei Alchemie oder Geheimnis dahinter. Unerläßlich sind vollreife Früchte. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Crème Fraîche, Salz, Cayennepfeffer, Zitronensaft und etwas Weißweinreduktion “kuttern”… Fertig. Diese Avocadocreme ist Bestandteil unseres aktuellen “Bauernsalates”… desweiteren: Gedörrte Strauch-Tomaten, geröstete Paprika mit Sesam, kleine geschmorte Perlzwiebeln in Essig eingelegt, glasierte Gurke mit etwas Kurkuma, Fetakäse, etwas griechischer Joghurt (12%Fett) und geräucherter Aal bester Qualität.
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Wer meint, Schottland sei eine kulinarische Diaspora der irrt. Mittlerweile haben sich einige hochinovative Kollegen etabliert, so z.B. TOM KITCHIN in Edinburgh. Nachdem er bei den Besten gelernt hatte ( Pierre Koffmann / Guy Savoy / Alain Ducasse ), bekam er schon ein Jahr nach der Eröffnung den begehrten Michelin-Stern. Sein aktuelles Buch From Nature To Plate zeichnet sich vor allem durch die fast schon traditionelle Verwendung klasssischer Zutaten aus und eignet sich zum Nachkochen hervorragend für den Hausgebrauch. Wie wäre es mit “gefüllten Zucchiniblüten”, “Heilbutt mit Salsa Verde” und Orangenpudding? Mit diesem Buch wirklich kein Problem! Die Rezepte sind nach Jahreszeiten geordnet und sind erstklassig beschrieben. Gut gemachtes Kochbuch!
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Eigentlich dachte ich ja der Frühling wäre im Anmarsch… und jetzt sind heute Nacht doch tatsächlich ca. 15cm Schnee gefallen… da weiß man auch wieder eine gehaltvolle Suppe zu schätzen.
Je 50 g weiße, rote und grüne Bohnenkerne, 1 Knoblauchzehe, 30 g Butter, 1 kleine Zwiebel, 1 l Gemüsebrühe (oder Geflügelfond), 200 ml Sahne, 50 g Butter, je 2 kleine Leber- und Blutwürste, Mis de Pain, Eier, Butterschmalz.
Die Bohnenkerne am besten über Nacht einweichen. Einen Topf mit der Knoblauchzehe ausreiben und die Butter schmelzen lassen. Die fein in Würfel geschnittene Zwiebel zugeben und andünsten. Bohnen hinzufügen und mit der Brühe auffüllen. Die Bohnen weich kochen. Die Bohnen mithilfe eines Siebes aus der Suppe nehmen, Sahne zugeben, 5 Minuten köcheln lassen und mit der Butter aufmixen. Abschmecken. Die Würste panieren und im schäumenden Butterschmalz knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier entfetten, in Scheiben schneiden und mit der Suppe servieren.
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Also manchmal, muß ich mich über meine Landleute wundern… und gerade jetzt, wo wir in dieses Schlamassel gerutscht sind. Ich höre immer nur “ohne Griechenland wird die EU untergehen!” oder “was wäre die Zivilisation ohne die Griechen?” Wahrscheinlich ist das Gegenteil der Fall… die Griechen sind unberechenbar, ausgeprägte Individualisten die sich ungern dem EU-Diktat beugen wollen. Gut, der Eigensinn hat uns jahrhundertelange Fremdherrschaft überstehen lassen. Aber gerade deshalb wird der Grieche an sich alles tun um seine Ziele zu erreichen. Deshalb schreckten sie mithilfe von Goldman-Sachs auch nicht davor zurück, die Karre an die Wand zu fahren ohne daß es jemand bemerkte. Tja, und die Vetternwirtschaft…. nirgendwo ist sie so ausgeprägt wie in Hellas. Das erfahre ich jedes Jahr am eigenen Leib. Kurz gesagt: Unsere Staatsverschuldung ist so gigantisch, daß wir auf unsere EU-Partner angewiesen sind. Und obwohl Deutsche, Engländer und Franzosen in Griechenland recht unbeliebt sind, schreien wir nun nach den starken Nachbarn im fernen Norden und winden uns in Bewunderung. Vor allem der Sozialstaat Deutschland soll uns helfen, wo ein deutscher Arbeiter mit Familie oft weniger Geld in der Lohntüte hat als ein Arbeitsloser, der seine Kohle vom Staat bekommt. Warum sollte dies nicht auch für uns Griechen gelten? Intellektuelle und Historiker lasten unsere Probleme auch gerne den Türken an. Für den Rest unseres Dilemmas geben wir wie immer Amerika die Schuld. Unser gegenwärtiger Premier George Papandreou kann nichts für die Misere. Sein Vorgänger K.Karamanlis dagegen schon. Und davor ließ man Andreas Papandreou 20 Jahre lang schalten und walten wie er wollte. Mann, Griechen hört doch endlich auf nur zu jammern und zu fordern. Unsere Errungenschaften wie die Geometrie, Medizin, Philosophie und Tragödie sind lange, lange her. Von denen kann man nicht zehren. Schafft die Privilegien der Beamten und Steuerhinterzieher ab und bringt das Land wieder auf Kurs. Wir Griechen sollten, was wir uns selbst eingebrockt haben, selbst auslöffeln. Nötig ist eine europaweite, gemeinsame Wirtschaftsregierung, die vor allem in der Eurozone die Wirtschaftspolitik verstärkt koordiniert. Und scharfe Sanktionen für Spekulanten, wenn sie auf eine Pleite von Griechenland wetten. Danach könnt ihr wieder ins Kafenion gehen und brudeln. P.S. Die Finanzmärkte haben dafür einen neuen, ganz passenden Begriff kreiert: die “PIIGS”. Darunter fallen nach den Anfangsbuchstaben Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Damit sind die europäischen Härtefälle erfaßt. P.P.S. Und jetzt höre ich mir “Letter from Home” von Pat Metheny an… für mich eines der schönsten Musikstücke die je komponiert wurden… P.P.P.S. Ein tolles Cover dieses Stücks gibts HIER.
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Heute morgen war schon JENS vom Weingut Zimmerle zu Gast… wir probierten die aktuellen Weine des aufstrebenden Betriebes. Meine Favoriten: die Weißweine 2007er Cuvée Trio und 2007er Cuvée Triologie und ein fantastischer Samtrot… und man sah mal wieder, daß auch Weißweine eine gewisse Reifezeit benötigen, damit sie ihr ganzes
Potenzial entfalten können. Das Thema “JUNGWEINWAHN” wurde gerade hinlänglich auf DIRK’S Blog diskutiert…
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Feb 27th, 2010 by Joannis
Unerwartet kam ich zu einer Lieferung taufrischer Heuschreckenkrebse… Sie gehören zur Familie der Mundfüßer, der so genannten Stomatopoden. Sie werden “Heuschreckenkrebs” genannt, da sie optisch den an Land lebenden Insekten wie der Gottesanbeterin oder den Heuschrecken ähneln. Diese Ähnlichkeit entsteht durch die großen, kräftigen, doppelt zusammengelegten Fangbeine. Scheinbar gibt es ungefähr 400 Arten der Mundfüßer. Die Krebse leben im küstennahen Meer, selten in sehr großen Tiefen. Und zwar auf seegrasbewachsenem, schlammigen Sandboden, in die er sich auch gerne eingräbt. Gefangen werden diese Krebse zumeist Nachts mithilfe von schweren Schleppnetzen. Die bekannteste Gattung, die Squilla mantis findet man im Mittelmeer,


wo sie auch oft auf Fischmärkten zum Verkauf angeboten wird. Irreführend ist der Handel und der Verkauf unter der Sammelbezeichnung Scampi. Leider sind diese Tierchen schwer zu bekommen… wenn ich mal eine verlässliche Quelle aufmache, wird dieser Krebs sicher unsere Speisekarte bereichern. Vielleicht nur leicht mit etwas Knoblauch sautiert, dazu feine Nudeln mit Artischocken und Avgotaracho? Oder pochiert mit Spargel und Vanille? Oder mit dem in Mode kommenden Trevisano, mit Rosinen, Oliven und Haselnüssen? Oder am besten pur, nur etwas Zitrone und Fleur de Sel? Wer weiß. Zu viel Info im Web gibt es nicht… vielleicht HIER und HIER.
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Feb 23rd, 2010 by Joannis
Zufällig gefunden : Auf BONGUSTO werden aktuell “gastronomische Schnäppchen” vorgestellt… 17 Betriebe, die sich durch ein außergewöhnlich günstiges Preis- Leistungsverhältnis auszeichnen.. darunter sind 3 Restaurants aus der Region: das MALATHOUNIS, das Stuttgarter TAFELBERG und der Schmidener HIRSCH. Ich glaube, solche Ess-Erlebnisse gefallen den Konsumenten… ehrliche Küche zu reelen Preisen.
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