Die Mär vom Oktopus…
Okt 20th, 2008 by Joannis
Es gibt ja so einige Geschichten rund ums Kochen - und in diesem Zusammenhang kann man dann so den einen oder anderen guten Tipp aufschnappen den man dann gegebenenfalls in der häuslichen Küche umsetzt….so zum Beispiel den Ratschlag, beim Kochen eines Kraken dem Kochwasser einen Korken beizugeben…etwa HIER oder HIER…..also entweder ich bin ein Genie oder ….na ja, lassen wir das…
Ich hatte bis jetzt noch nie Probleme bei der Zubereitung…auch ohne Korken…einfach kalt aufgesetzt…aufkochen lassen, Salz, Pfefferkörner, Lorbeerblätter, 1 Zitrone, 1 Schuß Weisswein, etwas Olivenöl, 1 Zwiebel, etwas Knoblauch, 1 Zweig Thymian zufügen und etwa - je nach Größe des Tieres - 45 - 90 Minuten ziehen lassen…fertig. Im Fond erkalten lassen. Kinderleicht ! Was soll ich mich da mit der Kollagenstruktur des Oktopusfleisches beschäftigen…schlußendlich interessiert das keinen…erst recht nicht den Gast !







ich denke, wie bei allem, ist die Qualität des Produktes der ausschlaggebende Faktor! Wenn der Pulpo ganz frisch ist, sollte man ihn allerdings besser schlagen oder schockfrieren, aber in D. ist er wahrscheinlich eh immer tiefgrefroren und somit gelingt er eigentlich immer…
Ich setze ihn ohne Wasser auf, nur mit Gewürzen und Olivenöl.
Hallo,
Herzlichen Dank für Ihren freundlichen Kommentar !
Nur kurz dazu:
1. Sie haben recht: Das A und O ist ein frisches Produkt. Aber es gibt auch
in Deutschland top-frischen Pulpo und wir verwenden nur erstklassige
Frischeprodukte…
2. Es klappt auch ohne tieffrieren, zumindest bei mir…
3. Und das mit dem Schlagen kann ich aus eigener Erfahrung auch nicht
bestätigen…vielleicht ein toller Gag für Touristen oder die
Aufrechterhaltung eines irgendwann einmal gut inszenierten Mythos ? Keine
Ahnung, ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren..