Linsensuppe mit Räucheraal
Nov 28th, 2007 by Joannis
Genau das Richtige nach einem Motörhead-Konzert:
Linsensuppe ( mit Räucheraal ) ( 4 Portionen )
150 g grüne Linsen, 1 Knoblauchzehe, 25 g Butter, 50 g Schalotten, 1 TL Tomatenmark, 1 EL Apfelessig, Salz, Pfeffer, Majoran, 1 l Gemüsebrühe, je 2 EL Lauch und Karotten in feine Streifen geschnitten, 50 g Butter, Balsamessig, eventuell 200 g Räucheraal ohne Haut und Gräten.
Die Linsen über Nacht einweichen. Einen Topf mit Knoblauch ausreiben, die Butter hineingeben und die Schalotten andünsten. Das Tomatenmark zugeben und kurz anrösten. Mit dem Apfelessig ablöschen und die Linsen zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Die Brühe aufgiessen und die Linsen weich kochen. Die Kochzeit variiert je nach Sorte der Linsen. Etwa 5 Minuten vor Ende der Kochzeit die Karotten und den Lauch zugeben. Linsen und Gemüse absieben, und die Brühe mit der Butter im Mixer aufschlagen. Linsen und Gemüse zurückgeben, nochmals abschmecken und mit Balsamessig nach Geschmack abrunden. Die Suppe auf Teller verteilen und, wenn gewünscht, mit den Aalstücken servieren.
Weintipp: 2005 Syrah du Valais AOC - fût de chêne, Provins (Sion)







Prima Rezept, prima Kombination. So ähnlich haben Rudolg Klingbiel - damals in den Hamburger Brahmstuben - und ich das vor ca. 15 Jahren für Paul Bocuse gekocht, als der in Hamburg seine TV-Serie abdrehte. Der trank aber dazu lieber ein frischgezapftes Bier als Rotwein. Befand aber, dass für ihn Linsensuppe mit Räucheraal ein Musterbeispiel für eine gut variierte regionale deutsche Küche sei. Noch besser (allerdings auch deftiger) wird´s, wenn man statt Gemüsebrühe eine Brühe vom Katenschinken-Knochen nimmt wie bei der Hamburger Aalsuppe.
Die Suppe nehme ich auch ohne Motörhead (ich erinnere mich da immer an eine Cassette, die mein Bruder in seinem Käfer besonders gerne besonders laut hörte ;-)) - klingt köstlich. Jetzt muss ich hier nur noch Räucheraal auftreiben.