Pfingstochse
Mai 22nd, 2010 by Joannis
Pfingsten ist ein bewegliches Fest, dessen Datum sich nach dem Osterfest richtet. Pfingsten ist am 50.Tag nach Ostern. Griechisch: pentekosté. Man feiert die Entsendung des heiligen Geistes und man erinnert sich daran, daß der auferstandene Jesus seinen Jüngern erschien, sie segnete und die Jünger dann in die Welt hinauszogen um das Christentum zu verbreiten. Der heilige Geist befähigte sie andere Sprachen zu verstehen. Die Pilger, die aus den verschiedensten Länder nach Jerusalem kamen, waren bestürzt, da jeder den anderen in seiner Sprache sprechen hörte. Somit war die christliche Kirche geboren. Ja, und was ist denn nun der Pfingstochse? In Bayern gibt es die Tradition, daß die Ochsen - bevor sie auf die Sommerweide geführt werden - besonders geschmückt und herausgeputzt werden, und am Kopf der Rindvieh-Herde durch das Dorf getrieben werden. Und manchesmal werden sie auch noch geschlachtet..
Warum Mastochse nicht mal auf andere Art…. als Eintopf:
100 g Butter, 1 Zwiebel fein gehackt, jeweils 1 Rosmarin- und Thymianzweig, 250ml Rinderbrühe, 200 g Geflügelinnereien geputzt, 100 g Ochsenmark blanchiert, 500 g Kalbsbries gut gewässert und geputzt, 300 g Steinpilze und/oder Champignons, 150 g junge Erbsen, 150 g Schalotten, 100 ml Imiglikos.
Die Zwiebel in der Butter andünsten. Gemüsebrühe angießen. Die vorbereiteten Zutaten entsprechen ihrer Garzeit der Reihe nach zugeben. Zuerst Schalotten, dann Huhn, Bries, Mark, Hirn, Pilze. Zum Schluß die Erbsen. Den Imiglikos und die Kräuter dazugeben und bei schwacher Hitze insgesamt 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Obwohl es viele verschiedene Pfingstbräuche gibt, ist der mittelalterliche Brauch des “Heiligen Geist Schwingens” in Vergessenheit geraten. E s wurde eine hölzerne oder echte Taube durch eine Öffnung in der Kirchendecke den Kirchenraum hineingelassen…






