Das Salz der Erde.
Aug 19th, 2007 by Joannis
Nun ist Konstantin ja nicht mehr so klein…immerhin ist er schon 4 Jahre alt. Wie die Zeit doch vergeht… und so kann man doch jetzt ab und an mal einen längeren Ausflug planen, heute in das Salzbergwerk in Bad Friedrichshall. Man muß nicht bis an das Ende der Welt fahren um spannende Dinge zu erleben. In unserer Region gibt es so viele interessante Orte die ich noch nicht erkundet habe…und jetzt ist mal endlich Zeit dafür. Hier in der Nähe Heilbronns lernt man viel von der Erdgeschichte der Welt. In nur einer halben Minute gelangt man über einen Förderkorb bis 200 m unter Tage. Auf einem denkmalgeschützten Rundgang kann man 200 Millionen Jahre
Erdgeschichte erleben, lernt die Welt der Bergleute kennen und erfährt wie das Salz in die Erde gekommen ist. Sehr gut fand ich, daß der gut beschilderte Rundweg eigenständig begangen werden konnte - ein Glück für alle die mit Kindern unterwegs sind. Führungen werden selbstverständlich auch angeboten. Unabhängig vom oberirdischen Wetter, bei angenehmen 18°C, ist das Bergwerk von Mai - Oktober zugänglich. Beeindruckend sind die großen, freigesprengten Hallen, bis zu 200 m lang und 20 m hoch. Auch der riesige Kuppelsaal ist grandios.
Nachdenklich stimmten die entbehrungsreichen und harten Arbeitsbedingungen der Steiger in den Anfangsjahren des Bergwerks und die “Entsorgung” von Sondermüll, was schon für viel Diskussionsstoff gesorgt hat.
Und was macht man danach ? Konstantin hatte schon Magenknurren und wir suchten nach einer Lokalität, was sich angesichts der Ferienzeit und der sommerlichen Temperaturen mehr als schwierig gestaltete. Alle anvisierten Kollegen hatten geschlossen - bis auf Bernd Pils’ Rössle in Brettach. Geschmackvolles Ambiente, schöne Terrasse und erstklassige Speisen. Wir verbrachten einen entspannten Nachmittag bei Rochen, Tintenfisch, Schwertfisch und Loup de Mer mit einem Grauburgunder vom VDP-Präsidenten Christmann. Zum Dessert : Nougat-Glacé und gebrannte Ziegenkäse-Crème. Konstantin jedenfalls war begeistert.








